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Der Autor

Julius Pohl

Julius Pohl wurde 1869 geboren, verbrachte sein Leben in Innsbruck und ist am 8.1.1958 verstorben. Er war lange Zeit Berufsschauspieler am Innsbrucker Stadttheater und fing erst mit fünfzig Jahren das Schreiben an, als sein damaliger Direktor halb im Scherz zu ihm sagte: „Mein lieber Pohl, schreiben Sie mal ein Theaterstück. Ich glaub, Sie hätten das Zeug dazu. Wenn es halbwegs was taugt, führ ich es auf.“ So entstand sein Erstlingswerk: „Der Föhn“, ein Drama, das im gleichen Jahr 1918 mit Erfolg in Wien uraufgeführt wurde. Der „Schreibteufel“ hatte ihn gepackt, nur schrieb er immer tragischere Stücke, sein Direktor wollte aber auch etwas Lustiges auf die Bühne bringen. Inspiriert durch einen Vortrag über das „Lachen“ als wichtige Medizin für den Menschen, konnte er den Weg zum heiteren Theater finden und so fing er an, Lustspiele zu schreiben. Seine Stücke erfreuten sich großer Beliebtheit, sogar in Amerika wurden sie aufgeführt. Auch heute noch zählen seine Werke zu den erfolgreichsten und werden immer wieder gespielt, ob auf der Bühne oder im Fernsehen.

Produktion 2011 - Der Ehestreik

Dorfkomödie in 3 Akten
von Julius Pohl

Dialektbearbeitung: Robert Fischbach („E Blitz i d Bettstatt“)
Regie: Hermann Jossen

Liebe Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher

Babettli und Xaveri haben zusammen schon einige Stürme durchlebt und sind froh, dass sie nicht mehr auf so Dummheiten wie Eifersucht anfällig sind. Sohn Hanspeter und Marianne, frisch verheiratet, leben im gleichen Haushalt und geniessen das idyllische Leben. Aber Eifersucht ist unberechenbar und wirklich immun scheint niemand dagegen zu sein. Das ganze Dorf wird plötzlich davon erfasst und die Frauen ersinnen ein Mittel, um ihre Männer wieder auf den richtigen Weg zu bringen: Der Ehestreik wird ausgerufen!
Wir wünschen viel Vergnügen bei dieser Komödie, wo letztendlich der Hase einmal mehr an einem anderen Ort begraben liegt als ursprünglich vermutet.

Pressebericht der NLZ vom 29.04.2011

Die Bilder zum Stück finden Sie hier.

Das Programmheft finden Sie hier.

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